Kodak plant Blockchain-Lösung für Fotografie-Rechte

Das Unternehmen Kodak, bekannt für die Herstellung von fotografischer Ausrüstung, plant in Kooperation mit dem Fintech-Unternehmen Wenn Digital den Launch einer Blockchain-Initiative und eines ICOs, der am 31. Januar starten soll.

Im Vordergrund plant der seit den 1890ern tätige multinationale Konzern Kodak eine auf der Blockchain-Technologie basierende Einnahmequelle für Fotografen sowie eine Plattform für die Sicherung von Daten in Bezug auf ihre Rechte.

Wie gestern in einem offiziellen Statement angekündigt, wollen sie dafür mit Wenn Digital zusammenarbeiten. Die Plattform soll demzufolge KodakOne heißen und deren Launch soll mit dem Launch des KodakCoin einhergehen. Im Zusammenspiel sollen Plattform und Coins das Management der Rechte an Fotografien sowie deren Verkauf erleichtern.

Kodak will mit der Blockchain Eigentum schützen

Darüber hinaus versprechen die Firmen einen besseren Schutz der Eigentümer der Fotografen. So soll die Plattform regelmäßig und automatisiert das Internet durchsuchen, um der unlizensierten Verwendung von Fotografien zuvorzukommen. Bei solchen Vorkommnissen soll die Plattform dann so agieren, dass die Rechte an den Bildern noch im Nachhinein gelten gemacht werden. Die jeweiligen Urheber bekommen dann ihre jeweilige Entlohnung  nachwirkend.

„Für viele in der Technik-Industrie, sind „Blockchain“ und „Kryptowährung“ heiße Schlagworte. Aber für Fotografen, die immer wieder und seit langer Zeit mit der Kontrolle über ihre Arbeiten zu kämpfen hatten, sind diese Schlagworte der Schlüssel zur Lösung eines Problems, das lange als unlösbar galt. Kodak war es immer wichtig, Fotografie zu demokratisieren und die Lizenzierung für die Künstler fair zu gestalten. Diese Technologien ermöglichen der Fotografie-Community eine innovative und einfache Art und Weise, dies zu tun,“

erklärt Kodak-CEO Jeff Clarke (freie Übersetzung).

Die Verwendung der Blockchain-Technologie zur Datenspeicherung wird in den verschiedensten Sektoren erkannt und verwendet. Neben den gängigen Verwendungsformen wie dem (internationalen) Handel oder der (australischen) Börse, folgt nun auch die Fotografie. Weitere beispielhafte Anwendungen sind die Speicherung akademischer Abschlüsse oder die Verwaltung von Gesundheitsakten. Weitere werden mit Sicherheit folgen.

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